Winterreifen
Geposted von: Lina van de Mars, am 5 April 2009
Hallo Schrauber- und Checker -Fans und alle, die es noch werden wollen!
Ihr habt bestimmt schon entdeckt, dass es viel Neues auf der DMAX Homepage zu entdecken gibt, ganz zu schweigen von der Videotheke.. aber auch von mir und meinem Berliner Technikteam gibt es ab sofort wöchentlich neue Einträge für Euch!
Ich schreibe Euch von meinen neusten Entdeckungen in der Automobilwelt, von Messen die ich dieses Jahr besuchen werde und habe hoffentlich auch immer wieder brauchbare Tips für Euch am Start!
Über Weihnachten ging es für mich und ein paar Freunde nach Österreich zum Snowboarden und die Seele baumeln lassen.
Wir hatten uns schön hoch oben im Gebirge eine Hütte angemietet und waren im Rudel von Berlin angereist.
Ich hatte meinen Chevi Blazer extra noch mit frischen Winterreifen ausgestattet, aber darauf verzichtet, den Umstellmotor des Allradantriebes zu erneuern, da ich in der Stadt normalerweise kein „Allrad“ brauche und mir die Kosten für einen neuen Motor sparen wollte.
Der Rest unseres Fuhrparks bestand aus einem Wohnmobil, einem T3 Bus, einem T4 Bus und einem alten Opel Kadett Kombi.
Abends in Österreich angekommen zogen wir auf den T3 und Kadett die ersten Schneeketten auf und waren noch nicht den ersten Miniberg fertig hochgefahren, als sich mein Schlachtschiff schon in den Tiefschnee verabschiedet hatte (da stand er dann auch ein paar Tage, bis ein Bauer mit seinem Traktor beim Rausziehen half…) Soviel zu Jeeps ohne Allradantrieb und Ketten im Schnee. Keine Chance (und hey! das hat nichts mit dem Fahrkönnen zu tun :-)
Das Wohnmobil verabschiedete sich gleich in der nächsten Kurve.. sein Besitzer war ganz ratlos... hatte er doch ebenfalls extra Winterreifen aufgezogen...
Diese Winterreifen entpuppten sich am nächsten Tag als 10Jahre alte Sommerreifen...
Alle anderen Autos schafften es mit Hilfe der Schneeketten bis ganz nach oben, wobei wir geschlossen zukünftigen Käufern von Schneeketten zu den teureren!, aber damit auch qualitativ hochwertigeren raten würden!!! Bei den billigen Ketten (ca 25.- bis 30.- Euro/Paar) brachen die Glieder schon nach einer Auffahrt, bzw verbogen sich so, dass die Kette nurnoch schwer moniterbar war (und wer schon mal im Schneesturm mit blossen Händen versucht hat, Ketten aufzuziehen, der weiss wie schön es ist, wenn´s einigermaßen schnell geht!)
Eure Winterreifen erkennt Ihr daran, dass eine Schneeflocke oder auch ein Berg als Symbol abgebildet ist... zudem stehen die Buchstaben M+S (Matsch und Schnee) auf dem Reifen.
Das Alter des Reifens erkennt Ihr an der sogenannten DOT Nummer …diese Ziffernfolge belegt das Herstellungsdatum.
Die ersten beiden Ziffern bestimmen die Kalenderwoche, in welcher der Reifen produziert wurde, die nachfolgenden beiden Ziffern das Herstellungsjahr.
In den Jahren 1990- 1999 folgt auf die Ziffern ein, seit dem Jahr 2000 ist der Code nicht mehr drei-, sondern nun vierstellig.
Mehr dazu (auch Bilder) findet Ihr natürlich online z.B. bei www.reifeninfo.net
Viel Spass beim Wintersporteln und heizt schön Eure Werkstätte ein!
Lina






netter und interessanter Artikel. Danke!!
Kommentiert von: Tobi | Mittwoch, 30. Dezember 2009 um 14:46 Uhr
Danke für die Tipps! Grüße, Benno
Kommentiert von: Benno | Montag, 11. Oktober 2010 um 14:45 Uhr