
Hallo Leute!
Ich war neulich am Ebro Stausee in Spanien um dort Zander und Schwarzbarsche zu fangen. Um es kurz zu machen mit den Schwarzbarschen hat es nicht so gut geklappt dafür mit den Zandern umso besser. Ich war im Camp in Riba Roja und habe täglich zwischen 3 und 6 Zander gefangen, die allesamt zwischen 70 und 80 cm Größe aufwiesen. Und dass, obwohl die Wetterbedingungen alles andere als ideal waren. Neu war für mich die Montage, mit der dort auf Zander gefischt wird. Idealer Köder ist die Laube die dort massenhaft vorkommt und die Hauptnahrung der Stachelritter ist. Da die Hängergefahr durch Totholz im See recht groß ist, wird mit Einzelhaken und 5 Gramm schwerem Bleischrot gefischt, das etwa 80 cm über dem Haken auf das monofile Vorfach geklemmt wird. Nach dem Auswerfen wird die Hauptschnur mit einem Gummi oder Clip leicht festgesetzt, der Rollenbügel geöffnet und die Rute abgelegt.
Diese Methode halte ich in Gewässern mit Hängergefahr für ideal. Erstens reduziert diese simple Montage die Gefahr hängen zu bleiben enorm und Zweitens spart sie sehr viel Geld und Zeit, selbst wenn man etliche Abrisse in Kauf nehmen muss. Und wir alle wissen ja wo die Gefahr am Größten ist Hänger zu produzieren, da stehen oft die besten Fische. Also keine Angst mehr vor dem versunkenen Baum im See, mitten rein den Köder und dann klappt es auch irgendwann mit dem Riesenzander auf den ihr schon so lange wartet.
Viele Grüße EUER AUWA
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