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In Ruhe angeln mit dem Belly Boot! | Start | Erfolg durch Erfahrung!

Herbstlaub

Geposted von: Harald Brünkmann, am 13 November 2009
Bruenkmann_126 Hallo zusammen,

Indian Summer in Deutschland. Nebel, das Wasser wird immer kälter, die Räuber hungriger und das Laub bunter. Und genau dieses Laub kann uns den ganzen Angeltag vermiesen – zumindest, wenn man mit der Spinangel unterwegs ist. Egal welchen Kunstköder man auch verwendet – statt dem ersehnten Fisch hängt meist Laub am Haken. Was kann man dagegen tun?

Natürlich kann man seinen Blinker, Spinner oder Gufi im Eiltempo durchs Wasser kurbeln. So bleibt kaum ein Blatt hängen, aber auch kaum ein Fisch. Meister Esox, Zander usw. stehen zu dieser Jahreszeit eher tief und sind im Beginn träge zu werden. Schnelle, hoch und flach laufende Köder werden meist ignoriert. Der Köder muss also runter und darin liegt das Problem. Abhilfe gegen das lästige Krautproblem schaffen oft Kleinigkeiten.

Verkannt sind z.B. die „Krautschützer“, die über die Drillinge gezogen werden. Rote Plastikkonstruktionen, die wenig Vertrauen schaffen – aber sie funktionieren.
Ebenfalls einfach: Die überstehenden Schnurenden am Knoten zum Wirbel sehr knapp abschneiden oder sogar mit einem kurzen Stück Silikonschlauch abdecken. Eine weitere Möglichkeit ist, die Schurenden mit einer Wicklung aus Garn eng an die Hauptschur zu legen. An den Schurenden bleibt oft Laub oder abgestorbenes Kraut hängen, das dann weiter nach unten zum Haken rutscht und den Köder unbrauchbar macht. Mit den oben genannten einfachen Mitteln wird das ziemlich sicher verhindert.

Der nächste Punkt: Kleinere Wirbel. Meist verwendet man ohnehin überdimensionierte Wirbel. Die Tragkraft der Schur liegt bei 10kg, der Wirbel aber trägt 20kg? Das ist unnötig. Ein kleinerer Wirbel sammelt weniger Dreck ein.

Ein weiterer Kniff ist, den Drilling z.B. an Spinnern durch ein kleineres Modell oder sogar durch einen Einzelhaken auszutauschen. Auch der flutscht besser durch störendes Kraut und Laub.

Stationäres Angeln ist die nächste Möglichkeit. Drop-Shotten ist das Schlagwort. Oder zumindest kann man sich davon einige Anregungen holen. Die im Gummiköder versenkten Widegap-Haken z.B. kann man durchaus auch bei Twister oder Shads verwenden, mit denen man Gewaltwürfe macht oder mitten durch den Laubteppich zieht.
Auch hier gilt wie fast überall bei unserer gemeinsamen Leidenschaft – Probleme gibt’s nicht. Mit kleinen Tüfteleien kann man alles lösen.

In diesem Sinne!

Petri
Harry

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